Feuchtigkeit messen

Ohne Messwerte ist Schimmelbekämpfung oft Rätselraten. Mit einem guten Hygrometer und ein paar einfachen Routinen bekommst du schnell Klarheit, ob dein Problem eher Luftfeuchte, Kältebrücke oder Feuchteschaden ist.

Was du messen solltest

  • Relative Luftfeuchte (%)
  • Temperatur (°C)
  • Optional: Oberflächentemperatur (IR-Thermometer)

Welche Geräte sind sinnvoll?

  • Hygrometer: günstiger Einstieg, reicht oft völlig
  • Datenlogger: speichert Verlauf, ideal bei wiederkehrenden Problemen
  • IR-Thermometer: findet kalte Stellen (Fensterlaibung, Außenwand)

Messpunkte & Routine

  • Mindestens 2–3 Messpunkte pro kritischem Raum
  • Nicht direkt am Fenster oder Heizkörper
  • Werte morgens/abends notieren (oder Logger nutzen)

Interpretation

Als Orientierung dienen die Idealwerte Luftfeuchtigkeit. Wenn du dauerhaft über 60 % liegst, ist das in vielen Wohnungen ein Risiko – besonders in Schlafzimmer, Bad und Keller (siehe Schlafzimmer, Bad, Keller).

Bei dauerhaft hoher Feuchte kann ein Luftentfeuchter die pragmatischste Lösung sein.